Bleiben Sie gesund und verlieren Sie nicht den Mut!

Demenz in Zeiten von Corona: Tipps um gesund durch diese schwierige Zeit zu kommen

08.08.2020

Hier finden Sie die aktuelle Pressemitteilung zur Öffnung der Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz:

2020-08-06 Pressemitteilung – Öffnung Pflegestützpunkt

 

06.08.2020

Die Kooperationspartner der Woche der seelischen Gesundheit der Stadt Frankenthal (Pfalz), Ludwigshafen (Rhein) und des Rhein-Pfalz-Kreises laden Sie herzlich zu folgender Veranstaltung ein:

Tag der der seelischen Gesundheit 2020

„20 Jahre für seelische Gesundheit: gemeinsam durch die Krise(n)“.

Samstag, 26. September 2020 von 10:30 Uhr – 16:00 Uhr

www.woche-der-seelischen-gesundheit.de

Das Programm entnehmen Sie bitte dem beigefügten Flyer.

Da derzeit jegliche Präsenzveranstaltungen im Innenbereich mit hohen Auflagen verbunden sind und z.B. Besucherzahlen eingeschränkt werden müssten, haben wir uns in diesem Jahr für ein alternatives Konzept entschieden, bei dem jeder Interessierte dabei sein kann. Die Veranstaltung findet ausschließlich als Live-Stream statt, den jeder Teilnehmer auf www.woche-der-seelischen-gesundheit.de bei sich zu Hause abrufen kann. Eine zusätzliche Chatfunktion ermöglicht es, den Referenten Fragen zu stellen und so in den Austausch zu kommen.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen finden Sie hier.

20.07.2020

Projekt „Hilfen für Pflegende“ des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg

„Wir wollen Menschen helfen, die andere pflegen. Menschen, die Eindrucksvolles leisten. Die einen großen Teil ihrer Kraft und ihrer Zeit einem Mitmenschen widmen, der ohne fremde Hilfe nicht mehr zu Hause leben könnte.  

Wir wollen Pflegende entlasten. Wir wollen Ihnen helfen, etwas für sich selbst zu tun. 

Dieses Projekt ist auf Ihre Erfahrung und Kompetenz als pflegende Angehörige angewiesen, deshalb laden wir Sie herzlich zur Mitwirkung ein!“

Weitere Informationen finden Sie hier: FlyerHilfenfürPflegendeAngehörigeTelefoninterview

In dieser Projektphase ist es besonders wichtig, dass Angehörige Ihre Erfahrungen und Meinungen einbringen.
Die Alzheimer Gesellschaft Rheinland-Pfalz unterstützt dieses Projekt – wir denken dass es wichtig und sinnvoll ist das Projekt zu fördern und mitzumachen.

Bei Interesse bitte Kontaktaufnahme mit:
Frau Julia Starmann
Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg
Bergheimer Straße 20
69115 Heidelberg

E-Mail: julia.starman@gero.uni-heidelberg.de

Tel: 06221/548152

15.07.2020 

Bundesministerium für Gesundheit, Frau Birgit Naase, Ministerialdirektorin

Sicherstellung der pflegerischen Versorgung bei geschlossenen Tagespflegeeinrichtungen

Hier finden Sie eine Übersicht des Bundesministeriums für Gesundheit über die Sonderregelungen zu den Leistungen der Pflegeversicherung für die Zeit der Corona-Pandemie. Weiterhin werden auch die Leistungen des Dauerrechts dargestellt sowie  wichtige Hintergrundinformationen und Ansprechpartner benannt, die in  Einzelsituation weiterhelfen können.

Weiterlesen: BMG_Schreiben_Naase_Corona-Pandemie_ Sicherstellung_Pflege

16.06.20

REPORT MAINZ: Warum Menschen mit Demenz oder geistiger Behinderung unter Corona-bedingter Isolation leiden

Die meisten Pflegeheime und betreuten Wohnstätten lockern allmählich ihre Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen. Doch für viele Demente oder geistig behinderte Menschen reichen sie nicht – oder kommen zu spät.

Link zum Video

27.05.2020

Mit Marte Meo Kontakt gestalten in Coronazeiten

Persönliche Nähe ermöglichen und dabei gleichzeitig Abstand halten – das ist eine unglaubliche Herausforderung in der Begleitung von Menschen mit Demenz. Wenn zudem das Tragen von Gesichtsmasken die Begegnung prägt, brauchen wir veränderte Formen des Kontaktes, damit Vertrauen und Orientierung entstehen kann. Auf der Grundlage der Marte Meo Methode, die menschliche Interaktion anhand von Videobeispielen sehr präzise analysiert, möchten wir allen Begleitenden ein paar praktische Hinweise zu diesem Spagat geben.

Weiterlesen: Marte Meo in Coronazeiten

17.04.2020

Mithilfe von Andreas Westerfellhaus (Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung), Roland Engehausen (Hauptamtlicher Vorstand der IKK Südwest), Sarah Hoffmann (Geschäftsführerin der Tagespflege Hoffmannsgarten) und Helga Schneider-Schelte (Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz), die aus Ihren jeweiligen Fachgebieten berichten, möchte der Medhoch2-Verlag Sie mit dem Podcast „Corona Virus und Demenz“ etwas bei der Bewältigung dieser Krise unterstützen.

14.04.2020

„Geschützt, aber sehr einsam“ – Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen 

Die aktuelle Situation ist schwierig. Für die meisten von uns. Doch, sagt Prof. Reimer Gronemeyer vom Institut für Soziologie der Justus-Liebig-Universität Giessen: „Wenn man auf Menschen mit Demenz schaut, ist die Dramatik noch größer.“  Die Corona-Pandemie führt in Pflegeheimen und in der häuslichen Pflege zu besonderen Schwierigkeiten. 

Prof. Gronemeyer sucht Antworten auf die Fragen nach dem Umgang mit der Situation und hat dafür das Projekt „Demenz und Corona“ gestartet. Das Team will beobachten und Probleme sichten, aber auch schnell Ergebnisse und Lösungsvorschläge anbieten. 

Das Team um Prof. Reimer Gronemeyer – Dr. Oliver Schultz, Anne Zulauf und Prof. Reinhilde Stöppler – möchte für das Projekt mit Betroffenen Kontakt aufnehmen. Wer in der aktuellen Situation Erfahrung mit Menschen mit Demenz macht, kann seine Erlebnisse und Eindrücke gerne per E-Mail an das Team schicken oder telefonisch Kontakt aufnehmen. Der Soziologe sagt: „Das ist eine tolle Möglichkeit, damit wir Geschichten und Erfahrungen bekommen. Oder Vorschläge: Was habe ich erlebt? Wie geht es meinen Angehörigen in der aktuellen Situation? Was würde ich mir wünschen?“

Wer dem Team von seinen Erfahrungen berichten möchte, kann eine E-Mail schicken an:

reimer.gronemeyer@sowi.uni-giessen.de

oder

schultzoliver169@googlemail.com.

Oder anrufen unter Tel. 01 57/37 57 71 33 (Schultz) oder 01 51/22 33 11 33 (Gronemeyer).

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.wetterauer-zeitung.de/geschuetzt-aber-sehr-einsam-13647418.html

Wie kann man die schwierige Zeit durchstehen, in der man aufgrund der Corona-Krise auf die häuslichen vier Wände beschränkt wird? Was können Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und ihre unterstützenden Familienangehörigen tun? Wie geht man mit daraus resultierenden Konflikten um und wie können unterstützende Angehörige für sich selbst sorgen?

KuKuK-TV möchte mit dem Video „Demenz in der Corona-Krise“ Anregungen und Tipps für Menschen mit Demenz, für begleitende Angehörige und für Einrichtungen der Pflege geben.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft gibt Antworten auf die häufigsten Fragen zum Corona-Virus im Zusammenhang mit Demenz:

Welche Personengruppen gelten als Risikogruppe? Wie kann ich einem Menschen mit Demenz die Situation rund um die Corona-Pandemie erklären? Wie kann ich die gemeinsame Zeit zuhause leichter machen? Und vieles mehr…

13.04.2020

Informationsblatt zum Corona-Virus

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat ein Informationsblatt erstellt, mit dem Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen die wichtigsten Informationen zum Umgang mit der aktuellen Corona-Krise erhalten. Damit soll der Verunsicherung entgegengewirkt werden. Praktische Tipps zur Alltagsgestaltung erleichtern das Zusammenleben bei eingeschränkten Kontakt- und Bewegungsmöglichkeiten.

Das Informationsblatt steht kostenlos zum Herunterladen zur Verfügung unter www.deutsche-alzheimer.de/fileadmin/alz/pdf/factsheets/infoblatt_corona-virus_dalzg.pdf

In Zeiten der Coronapandemie verbringen wir notgedrungen viel Zeit in der Wohnung. Bewegung ist deutlich weniger möglich als zu anderen Zeiten. Um fit zu bleiben und nicht ‚einzurosten‘ sollte man dennoch täglich etwas tun. In dem Video „Bewegung für ältere Menschen im Corona-Alltag“ wird gezeigt, wie man einfache Bewegungsübungen in seinen Corona-Alltag in der Wohnung integrieren kann. Übungen, die auch von älteren Personen und wenig sportaffinen Menschen gut zu bewältigen sind.

07.04.2020   Mannheimer Morgen

Link zum Artikel:

Wie erkläre ich’s meinem demenzkranken Verwandten?

Ein Beitrag von Waltraud Gehrig

www.pflegenetzwerke.de

Gesund und aktiv älter werden: 

Link zur BZgA: Bewegungstipps für zu Hause

Auch wenn derzeit durch die Kontaktbeschränkungen zur Bekämpfung des Coronavirus der Besuch der Gymnastik, die Radtour mit den Enkelkindern oder die Wandertour im Freundeskreis ausfallen müssen, bedeutet dies nicht, dass Sie nichts für Ihre Fitness tun können. Es gibt zahlreiche Übungen, die Sie zu Hause ausführen können, um Arme, Beine, Bauch und Rücken zu stärken.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat ein tägliches Bewegungsprogramm für Sie ausgearbeitet.

Demenzpatienten werden bei Angst unruhig

Wie soll man an Demenz erkrankten Menschen die momentane Situation rund um die Corona-Pandemie erklären?  «Es ist nicht notwendig, die Pandemie im Detail zu erörtern.» Das schürt nur Angst und verunsichert die Patienten. Vielmehr sollten die Angehörigen und Pflegefachpersonen darauf achten, dass die Rahmenbedingungen «bestmöglich eingehalten werden». Demenzpatienten brauchen oft länger, um sich an Hygienepraktiken zu erinnern. Dabei kann helfen im Badezimmer, die daran erinnern, die Hände 20 Sekunden lang zu waschen. Wie sie richtig gewaschen werden, könne mittels Vormachen und vielleicht gleichzeitigem Vorsingen eines Liedes demonstriert werden. 

Dass die Situation derzeit nicht dem Alltag entspricht, spüren auch Demenzpatienten: «Man weiss, dass Menschen mit Demenz unruhig werden, wenn sie Angst empfinden. Eben dies geschieht, wenn sie von vertrauten Menschen plötzlich mit Mundschutzmasken betreut werden. In diesem Fall sollten die Pflegenden eine plausible Erklärung finden: «Sie sollen ihnen über etwas Bekanntes erzählen, zum Beispiel, dass nun Abstand gehalten werden soll wegen der Grippe.»
Leben Demenzerkrankte noch zu Hause, gilt es für die pflegende Angehörigen, einen «Notfallplan» einzurichten. Also für jenen Fall, wenn sie die pflegende Person wegen einer Infektion nicht mehr betreuen können. «Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Betreuung so wie bis anhin weiter funktioniert. So können darin der Medikamentenplan, das Lieblingsessen und -musik, oder aber auch wo sich die Ersatzschlüssel befinden aufgelistet werden. Auch an eine Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht sollten die Angehörigen denken. 

Für Patienten, die im Pflegeheim wohnen, und dem Besuchsverbot in allen Altenheimen unterliegen könnte ein Videoanruf etwas 
das Vermissen lindern.  Dies sollte nur in Absprache mit dem Heim geschehen, da die Pflegefachpersonen derzeit sehr stark ausgelastet sind. Es könnten auch Briefe geschickt werden, in denen man Grüsse ausrichtet. «Es gibt kein kein Rezept, aber das Wichtigste ist, die Situation vor den Demenzpatienten nicht zu dramatisieren».