Alzheimer muss kein Schicksal sein - die Minimierung persönlicher Risikofaktoren kann helfen, der Krankheit davonzulaufen.

Alzheimer Früherkennung und Vorbeugung - ein Kooperationsprojekt der Alzheimer Gesellschaft RLP und dem ISPG Mannheim

Im November 2021 startet die Alzheimer Gesellschaft Rheinland-Pfalz zusammen mit dem ISPG Mannheim eine Studie mit Personen, die das genetische Risiko haben, an Alzheimer Demenz zu erkranken. Diese Personen werden zwei Jahre lang verschiedene präventive Maßnahmen durchlaufen und dabei begleitet:

„Pilotprojekt zur Prävention von Gedächtnisstörungen bei Personen in erhöhtem Risiko für die Entwicklung einer Alzheimer-Demenz“

Dazu sollen ab November 2021 sechs Personen im Alter von 60 bis 75 Jahren ein zweijähriges Programm zur Prävention der Alzheimer-Demenz durchlaufen. Sie sollen Träger eines Epsilon 4-Allels des Apolipoprotein E sein und zudem mindestens zwei von sechs beeinflussbaren Risikofaktoren haben (Übergewicht, arterielle Hypertonie, Prädiabetes, Hypercholesterinämie, Hyperhomocysteinämie, Rauchen).  Zu Programmbeginn werden eine ausführliche Erhebung der Vorgeschichte, neuropsychologische Untersuchungen, eine körperliche Untersuchung und die Bestimmung verschiedener Laborparameter vorgenommen. In den folgenden 2 Jahren werden insgesamt 10 Präventionsinterventionen und 4 Nachuntersuchungen durchgeführt. Bei den Präventionsinterventionen werden Risikofaktoren-Management, Ernährungsberatung und kognitives Training durchgeführt. Bei den Nachuntersuchungen werden die gleichen Parameter wie zu Behandlungsbeginn erhoben.
Geplanter Projektbeginn: November 2021
Geplantes Projektende: Dezember 2023

Erfahren Sie in Kürze mehr über das Forschungsvorhaben, den wissenschaftlichen Hintergrund, den Studienverlauf sowie erste Ergebnisse.

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